Nicht über das Schreiben. Über mich.

Welcome Gero

Irgendwo zwischen dem dritten Kapitel und dem letzten Lektorat ist etwas passiert, das ich nicht geplant hatte. Wenn man über das eigene Liebesleben schreibt, über Situationen, die man vor Jahren erlebt hat, kommt man nicht drum herum, sich selbst anzuschauen. Beim Schreiben merkte ich, dass manches davon noch nicht so weit weg war, wie ich … Read more

Als Marketing-Profi einen Roman veröffentlichen: Was ich mache, was ich lasse, was ich mir erhoffe.

Gero Wenderholm – Marketing ist Tagesgeschäft, beim Roman war es Bonus

Ich sollte zugeben, dass mir Buchmarketing-Ideen schneller kommen als Schreibideen. Das ist keine Übertreibung. Ich bin seit über zwanzig Jahren im Online-Marketing, ich denke in Zielgruppen, Kanälen, Botschaften. Das Problem ist nicht, dass mir die Ideen fehlen – das Problem ist die Selektion. Was ich mache und was ich lasse Was ich nicht machen werde: … Read more

Der Anruf, auf den ich gewartet hatte

Vertragsunterschrift

Irgendwie hatte ich damit gerechnet, dass es eine E-Mail sein würde. Ein Vertragsentwurf, irgendetwas Schriftliches. Stattdessen: ein Anruf. Eine Stimme, die sagte: „Wir wollen das machen. Wir schicken dir den Vertrag.” Ich habe ein paar Rückfragen gestellt – banale Dinge, Freiexemplare, Filmrechte, solche Sachen. Was ich weiß: Ich war perplex. In einer guten Art perplex, … Read more

Autobiografisch? Erfunden? Beides. Und dann haben sich die Geister gemeldet.

Stimmungsbild – plötzliche Meldungen aus der Vergangenheit während des Schreibens

Der erste Teil von Manfred Mi Amor ist größtenteils wahr. Das sage ich offen, weil es ohnehin auffällt – und weil es ehrlicher ist als das übliche Herumdrucksen mit „angelehnt an reale Ereignisse”. Manche Situationen habe ich zusammengeführt, manche Details verändert, manche Figuren verfremdet. Aber der Kern ist echt. Was ich nicht eingeplant hatte: dass … Read more

Warum Manfred und der Ich-Erzähler beide ich sind – nur in extrem

Zwei Seiten einer Persönlichkeit – Manfred und der Ich-Erzähler als innere Gegensätze

Beide. Das ist die ehrliche Antwort auf die Frage, ob ich Manfred bin oder der Ich-Erzähler. Beide – aber keiner vollständig. Der Ich-Erzähler ist der Planer. Der Analytiker, der alles kontrollieren will, der Bauchgefühlen misstraut, weil er ihnen schon zu oft gefolgt ist und sich dabei blamiert hat. Der Bedenkenträger, der eine Situation lieber zweimal … Read more