Jetzt steht es fest: Drei Tage nach dem Erscheinen von „Manfred mi Amor“ gibt es eine Release-Party mit Lesung. Am Sonntag, 25. Oktober, im Nachthafen auf St. Pauli. Einlass ist um 20 Uhr, los geht es um 20:30. Ich lese, danach signiere ich, danach wird gefeiert. Der Eintritt ist frei, ich bitte nur um eine kurze Anmeldung, damit ich planen kann.
Vortrag kann ich. Lesung nicht.
Auf Bühnen stehe ich regelmäßig, allerdings bisher immer mit Fachvorträgen. Da habe ich meine Folien im Rücken und spreche frei. Wenn mir unterwegs ein Gedanke kommt, nehme ich ihn einfach mit.
Bei einer Lesung geht das nicht. Da steht der Text, und an den halte ich mich, Wort für Wort. So etwas habe ich noch nie gemacht.
Die Fragen, die mich gerade beschäftigen
Was lese ich überhaupt? 392 Seiten, 61 Kapitel, und ich soll mich für ein paar Stellen entscheiden. Wie lang darf das sein, bevor die Ersten zur Bar schielen? Lese ich ein Stück am Stück, oder mehrere Abschnitte mit einer Pause dazwischen?
Und dann die ganz praktische Frage: Wie viele Bücher nehme ich mit? Genug, damit niemand ohne signiertes Exemplar nach Hause geht. Aber auch nicht so viele, dass ich am Ende mit Kartons durch die Clemens-Schultz-Straße ziehe.
Fertige Antworten habe ich darauf noch nicht.
Und wie erfährt überhaupt jemand davon?
Die zweite Baustelle ist die Werbung. Plakate in die Kneipen hier im Viertel hängen? Online-Werbung schalten? Beruflich mache ich Onlinemarketing, aber für meine eigene Lesung habe ich das noch nie gemacht. Das fühlt sich erstaunlich anders an.
Weit raus aus der Komfortzone
Unterm Strich ist das alles weit außerhalb meiner Komfortzone. Aber genau das macht es so spannend.
Wenn du schon bei Lesungen warst, im Publikum oder vorne am Mikro: Schreib mir in die Kommentare, was gut funktioniert hat und was zu lang war. Ich nehme jeden Tipp.
Und wenn du am 25. Oktober dabei sein willst: Hier geht es zur Anmeldung. Alles Weitere zum Buch steht auf der Buchseite.

1 Kommentar zu „Meine erste Lesung: 25. Oktober im Nachthafen“